Archiv

In unserem Archiv informieren wir Sie in chronologischer Abfolge über zentrale kommunalpolitische Entscheidungen, Pressemitteilungen sowie Erfolge und Errungenschaften der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) , außerdem auch über bedeutsame Diskussionspunkte in den Gemeinderatssitzungen sowie im Bauausschuss und im Sozialausschuss.

05. 09. 2011

Gemeindevertretung bekräftigt Austrittsbegehren aus dem Zweckverband

Der sehr allgemein gehaltenen Widerspruchsbegründung des BM zu seiner Weigerung, den GV-Beschluss zum Austritt aus dem Zweckverband um zu setzen, hält der FWL eine detaillierte Auflistung der bisherigen Missachtung Lubminer Interessen nach Information und angemessener Beteiligung „auf Augenhöhe“ entgegen, die auch die GV anderer Fraktionen überzeugt und abermals zu einem mehrheitlichen Beschluss zum Austritt aus dem Zweckverband führt. Der wieder umgehend eingelegte Widerspruch des BM gegen diesen Beschluss wird nunmehr automatisch die Einbeziehung der kommunalen Rechtsaufsicht nach sich ziehen zur weiteren Klärung des Sachverhalts.

 

04. 09. 2011

Erschreckende Bilanz: 170 NPD-Stimmen aus Lubmin

Offen, lebendig, zukunftsorientiert schienen bisher Attribute zu sein, die unsere Gemeinde beschreiben. Der hohe Anteil an Lubminer NPD-WählerInnen bei der heutigen Kreistagswahl wirft einen deutlichen (braunen) Schatten auf dieses Bild.

 

06. 06. 2011

FWL bekräftigt Forderung nach Lubminer Interessenvertretung durch den BM

Bereits 2009, in der Vorbereitung des Beitritts Lubmins zum neuen Zweckverband, war der Bürgermeister beauftragt, auf eine Besserstellung der Gemeinde Lubmin in der neuen Satzung hin zu arbeiten. Obwohl diese nämlich über ca. 90% der betreffenden Fläche verfügt, stehen ihr nur genauso viele Stimmanteile wie den beiden anderen Mitgliedsgemeinden Rubenow und Kröslin zu. Das bedeutet letztendlich, dass Lubmin weiterhin die Planungshoheit über die eigenen Gemeindeflächen und damit die Weiterentwicklung des Industriegebiets nahezu völlig aus der Hand gibt. Der BM wird erneut beauftragt, für eine Besserstellung Lubmins in der neuen Satzung zu sorgen.

Mai 2011

EWN klagen für die Genehmigung als bundesweites Atommüll-Lager

Trotz Ablehnung aller Parteien in der Landesregierung MV und des erklärten Willens der Bevölkerung sowie eines Gutachtens, das diesem Standort erhebliche Sicherheitsbedenken bescheinigt, halten die EWN fest an ihrem Vorhaben, das ZLN aus zu bauen zu einem nahezu unbefristeten „Zwischen“lager für bundesdeutschen Atommüll.

11. 04. 2011

BM scheitert an Fortführung der Lokalen Agenda 21

In der GV muss der Bürgermeister einräumen, dass er an der Fortsetzung der Lokalen Agenda 21 für Lubmin gescheitert ist, da er sich außer Stande sieht, ausreichend Bürgerinnen und Bürger zur weiteren gemeinsamen Umsetzung und Entwicklung zu motivieren. Damit stirbt nicht nur ein Projekt, das mit seinem Leitbild für eine nachhaltige und von der gesamten Bürgerschaft getragene kommunale Entwicklung landesweit Zustimmung und Belobigung hervor gerufen hat, sondern auch in ganz besonderer Weise zur Vernetzung unterschiedlicher sozialer Gruppierungen und deren Verantwortungsübernahme für „Ihre“ Gemeinde beigetragen hat. Darüber hinaus wird der GV-Beschluss vom 15. 12. 2005 missachtet, der die Lokale Agenda 21 ausdrücklich als „zentrales und dauerhaftes Element zur Steuerung der zukünftigen Gemeindeentwicklung“ verbindlich fest schreibt.

11. 04. 2011

FWL stoppt weiteren Ausverkauf Lubminer Interessen

Die GV üben massive Kritik an der Arbeit des Bürgermeisters, der den Gemeindevertretern trotz mehrfacher Aufforderung keine Informationen über die Notwendigkeit und Auswirkungen bzgl. der geplanten Zusammenführung der beiden bisherigen Zweckverbände zur Verfügung gestellt hat, so dass in den Ausschüssen keine Beratungen dazu stattfinden konnten. Die GV verweigern eine Fortsetzung dieser Politik, schwerwiegende und weitreichende Entscheidungen „nach Bauchgefühl“ treffen zu sollen und stimmen vor diesem Hintergrund mehrheitlich gegen den Beitritt zum neuen Zweckverband „Energie- und Technologiestandort Freesendorf“.

April 2011

MV lehnt Antrag der EWN auf Erweiterung und Entfristung des ZLN ab

Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden enormen Bedarfs an Lagerkapazitäten durch den Abbau aller deutschen Atomkraftwerke bietet die EWN umgehend ihr ZLN bundesweit als bestens geeignetes Atommüll-„Zwischen“lager an und beantragt die dafür erforderlichen Genehmigungen.

März 2011

Fukushima strahlt bis Deutschland und Lubmin

Die japanische Atomkatastrophe mit zig-Tausend Toten und auf Jahrzehnte nicht abschätzbaren Folgen für die gesamte Region führt auch in Deutschland zur Neubewertung des bisher verharmlosten „Restrisikos“ im Umgang mit Atomenergie und letztendlich zur Energiewende, die das sofortige Abschalten der acht ältesten und bis 2021 aller Atommeiler in Deutschland beinhaltet, was umgehend das Fehlen geeigneter Lagerstätten für den hierbei anfallenden Atommüll nach sich zieht.

17. 02. 2011

FWL setzt Verordnung über „Schutzwald Lubmin“ durch

Gegen den tlw. Widerstand aus der CDU-Fraktion werden endlich die noch verbliebenen Bestände des Lubminer Küstenwaldes unter Schutz gestellt und damit auch für die Zukunft gesichert durch die Ausweisung als Lärmschutz gegen das benachbarte Industriegebiet.

17. 02. 2011

Weiterer CASTOR-Transport verläuft nicht mehr gewaltfrei

Trotz extremer Witterungsbedingungen und beginnender Winterferien führt der neue CASTOR-Transport quer durch Deutschland ins ZLN bundesweit und insb. in MV zu massiven Protesten, die in einigen Fällen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Ordnungsbehörden mit tlw. schweren Körperverletzungen führen.

03. 02. 2011

Einwohnerversammlung zur Aufarbeitung des CASTOR-Transports

Nach mehrwöchiger Verspätung erhalten die BürgerInnen Lubmins erstmals in einem öffentlichen Rahmen die Möglichkeit, ihrer Empörung bzgl. der fehlenden Informationspolitik seitens der Gemeinde und fehlenden Koordination seitens der Einsatzkräfte Ausdruck zu verleihen. Dabei weisen sie mehrheitlich den Versuch der Verantwortlichen, die „Schuld“ auf die Atomgegner zu lenken, scharf zurück.

10. 01. 2011

Positionierung der GV zur weiteren Entwicklung des Zwischenlagers Nord

Mit überdeutlicher Mehrheit lehnt der Gemeinderat einen weiteren Ausbau des atomaren ZLN ab, während sich der Bürgermeister durch Enthaltung in dieser Frage abermals nicht positionieren kann oder will.

16. 12. 2010

CASTOR-Transport führt durch fehlende Vorbereitung zum Verkehrskollaps

Unangemeldete, Stunden lange Straßensperrungen im Großraum Lubmin, polizeistaatlich anmutende Eingriffe bis hin zu Durchsuchungen von Kindern in Schulbussen und völlig fehlende (Vorab)informationen der BürgerInnen machen eine fatale Fehleinschätzung der zu erwartenden Situation oder fehlende Für- und Vorsorge seitens des Bürgermeisters für die Gemeinde deutlich.

08. 11. 2010

GV-Sitzung bei EWN schließt Teilnahme vieler BürgerInnen de facto aus

Trotz vieler Proteste, insbesondere mobilitätsbeeinträchtigter BürgerInnen, findet die GV-Sitzung nicht wie üblich im Seebadzentrum, sondern bei den EWN statt, da diese die Durchführung ihrer „Informations“(= Werbe)veranstaltung in den Räumlichkeiten der Gemeinde offensichtlich ablehnen. Im Ergebnis finden sich, abzüglich der MitarbeiterInnen der EWN und der Presse, lediglich 11 Gäste bei dieser öffentlichen GV-Sitzung ein.

30. 09. 2010

Vorsitzende des Sozialausschusses legt Amt nieder

Auf Grund mehrfacher Missachtung von Mindestanforderungen im sprachlichen Umgang miteinander einschl. wiederholter persönlicher Beleidigungen durch ein Ausschussmitglied legt die Vorsitzende das Amt nieder. FWL und LINKE als Zählgemeinschaft verzichten unter diesen Bedingungen auf die erneute Übernahme des Vorsitzes.

20. 09. 2010

Anzeige einer „Schweren Säumnis“ des Bürgermeisters bei Rechtsaufsicht

Die zum Jahreswechsel geplante Fusion der Zweckverbände „Lubminer Heide“ und „Energie- und Technologie-Standort Freesendorf“ droht zu scheitern, da der Bürgermeister seit mehr als einem Jahr dem Beschluss des Gemeinderats nicht nachgekommen ist, zusammen mit den Ausschüssen einen neuen Satzungsentwurf zu erarbeiten, der die Interessen des Seebads mit mehr als 90 % Flächenanteil im Geltungsbereich angemessen berücksichtigt. Ein dem Bürgermeister seit Monaten vorliegender Fragenkatalog, auf dessen Grundlage den Gemeindevertretern eine sachkompetente Entscheidungsfindung ermöglicht werden sollte, bleibt trotz mehrerer Nachfragen bisher unbeantwortet. Um weiteren Schaden von der Gemeinde ab zu wehren, sieht der FWL keine andere Möglichkeit, als den BM auf diesem Weg zum Tätigwerden zu bewegen.

27. 08. 2010

Sommerfest des FWL

„Wer viel arbeitet (im Interesse der Lubminer Bürgerinnen und Bürger), soll auch tüchtig feiern“, denken sich die Mitglieder der Wählergemeinschaft und treffen sich zu einem zünftigen Grillabend. Ein üppiges Grillbuffet, angeregte Gespräche und nicht zuletzt der Auftritt einer Bauchtänzerin lassen die Zeit bis weit nach Mitternacht im Nu verfliegen.

19. 08. 2010

Bürgeranhörung zum geplanten Ferienobjekt „Strandpark“

Die Einschaltung des Bürgerbeauftragten im Petitionsausschuss des Landes MV veranlasst den Bürgermeister nun doch, sich den Fragen und Einwänden der AnwohnerInnen zum geplanten Objekt zu stellen. Aus dem Stegreif heraus bietet er ein öffentliches Treffen zum Meinungsaustausch an. Zwar werden auch die Gemeindevertreter per mail am Vorabend nach 20.00 Uhr über das Treffen informiert, können ihre Teilnahme aber in der Kürze der Zeit kaum organisieren.
Der Bürgermeister schließt sich den vorgetragenen Einwänden in vollem Umfang an und sagt zu, den gefassten Billigungsbeschluss des Gemeinderats auf den Prüfstand zu stellen.

August 2010

Jugendferiencamp im Wohngebiet „Vineta“

Auch am östlichen Ortsrand „brennt die Luft“. Mitten in einem ausgesprochen ruhigen Wohngebiet entsteht ein Kinder- und Jugendferienlager mit 10 Mehrbett- Holzhütten, Spiel- und Sportflächen, in dessen Umgebung naturgemäß jede Nacht zum Tage wird –ein tolles Angebot für die anreisenden Jugendgruppen, aber eine Zumutung insbesondere für die berufstätigen AnwohnerInnen, deren verdiente Erholung an den Abenden und Wochenenden ausgeschlossen ist.
Die Haltung der Gemeinde zu dieser Problematik als „nicht zuständig“, bzw. „ohne Möglichkeit rechtlicher Einflussnahme“ und Verweise auf das Hinzuziehen der Polizei im Bedarfsfall wird als wenig bürgerfreundlich wahrgenommen.
Als reine Spekulation dürften Vermutungen zurück gewiesen werden, dass der Betreiber des Feriencamps jetzt ein Entgegenkommen für die einseitige und polemisierende Lobbyarbeit während der Kommunal- und Bürgermeisterwahlkämpfe im letzten Jahr erhofft.

29. 07. 2010

TÜV stoppt Atomtransport

Bereits der erste Nukleartransport nach Lubmin muss noch vor dem Start in Geesthacht gestoppt werden, da aus einem undichten Transportcontainer radioaktive Strahlung aus zu treten droht. Der Zwischenfall macht einmal mehr die absolut unkalkulierbaren Risiken dieses „Spiels mit dem Feuer“ deutlich.
 
Umweltschützer sehen in der forcierten Entwicklung und Ausweitung des „Zwischen“lagers Lubmin bereits einen zukünftigen Ersatz für das seit 30 Jahren durch massive und seitens der Regierung völlig unterschätzte Widerstände der Bevölkerung bisher verhinderte Endlager Gorleben: „strukturschwach, ländlich und eine Bevölkerung mit wenig aktiven politischen Netzwerken“ (OZ v. 26. 07. 2010) laden regelrecht dazu ein, sich politisch unliebsamer Themen und Aufgaben ohne viel Aufhebens zu entledigen.

Juli 2010

„Atomklo Lubmin“: das Saisonthema in der Lokalpresse

Wie auch zum Saisonstart (Pfingsten) steht die „strahlende“ Zukunft des Seebads Lubmin wochenlang im Fokus der Lokalpresse. Die Ankündigung neuer bevorstehender Einlagerungen aus Karlsruhe, Südfrankreich und vom Forschungsschiff „Otto Hahn“ lassen ebenso aufhorchen wie der Entwurf des neuen Raumordnungsentwicklungsprogramms, dem zu Folge nicht mehr „ausschließlich“ radioaktive Abfälle aus Rheinsberg und Lubmin eingelagert werden sollen, sondern lediglich „vorrangig“ der Atommüll dieser Standorte. Rechtliche Rahmenbedingungen werden weiterhin aufgeweicht wie auch schon bei der zeitlichen Entfristung des „Zwischen“lagers Nord: so lange es weltweit kein Endlager gibt, darf das Seebad sich getrost eines atomaren de-facto-Endlagers rühmen.

Proteste gegen geplantes Ferienobjekt „Strandpark“

Die mangelhafte Einbeziehung der Lubminer Bevölkerung, insb. der AnwohnerInnen des benachbarten Wohngebietes „Am Teufelstein“, in die Planungen des Ferienhauskomplexes führt zu massiven Protesten. Ihre umfangreichen Recherchen bei Behörden, Umweltverbänden, Kreditinstituten usw. lassen sie sowohl an der Zulässigkeit und Machbarkeit des Projekts wie auch an der Seriosität des Investors zweifeln.

Da die BürgerInnen sich mit Ihren Fragen und Einwänden sowohl im Gemeindeamt wie auch in der Einwohnerfragestunde abgewiesen fühlen, auch ein entspr. Schreiben an den Bürgermeister unbeantwortet bleibt, organisieren sie eine Unterschriftensammlung gegen das geplante Objekt und schalten den Bürgerbeauftragten im Petitionsausschuss des Landes MV ein.


04. 07. 2010
Der FWL geht online
Sowohl durch die eigene Homepage wie auch durch regelmäßig erscheinende Faltblätter wird der FWL ab sofort alle interessierten Bürgerinnen und Bürger noch regelmäßiger und aktueller informieren.
28. 06. 2010
Öffentliche Fraktionssitzung des FWL zur Haushaltsplanung 2011
Zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden Vorschläge für die Haushaltsplanung 2011 erarbeitet und dem Bürgermeister für seine weitere Planung überstellt. Zentraler Punkt war u. a. die weitere Konsolidierung des Gemeindehaushalts.
24. 06. 2010
Schutzwald Lubmin
In der heutigen Ausgabe der OZ macht sich der Bürgermeister Axel Vogt stark für die Anerkennung der zwischen Gemeinde und Gewerbegebiet gelegenen 80 ha großen Waldfläche als Schutzwald. Nicht erwähnt wird, dass es das Verdienst des FWL gewesen ist, diesen Antrag im März 2009 überhaupt als Beschluss der Gemeindevertretung verabschieden zu können gegen erhebliche Widerstände der damals opponierenden CDU und SPD und auch die neuerliche Bestätigung dieses Antrags in der GV-Sitzung am 01. 02. 2010 ausschließlich durch die Fraktion des FWL und den Bürgermeister getragen worden ist. Nicht erwähnt wird ebenfalls, dass durch die seither erfolgten umfassenden Rodungsarbeiten und das unterbliebene Beräumen der Wald inzwischen in einen Zustand versetzt worden ist, der eine touristische Nutzung durch Spaziergänger und Fahrradfahrer nahezu ausschließt.
21. 06. 2010
Öffentliche Vorstellung des geplanten Ferienobjekts „Strandpark“
In der heutigen (öffentlichen) Bauausschusssitzung wird vom Investor das o. a. Projekt mit über 200 Wohneinheiten in ca. 130 Ferienhäusern in direkter Nachbarschaft zum Wohngebiet „Teufelstein“ vorgestellt, ohne dass dieses Thema durch Aushang der Tagesordnung publik gemacht worden wäre. Erst am Vortag wurden die direkten Anlieger durch Eigeninitiative eines FWL-Mitglieds mit Handzetteln über die Veranstaltung informiert und eingeladen, um erste Bedenken, Einwände und Hinweise vor zu tragen. Die hoch gehenden Emotionen der AnwohnerInnen beruhen insbesondere auf angeblichen Zusagen des Bürgermeisters und der Verwaltung in den 90er Jahren, dass eine zukünftige Bebauung dieser Flächen ausgeschlossen sei.
Juni 2010
Wiederbelebung der Lokalen Agenda 21
Die Nachfrage eines FWL-Mitglieds in der Gemeinderatssitzung am 12. 04. 2010 trägt Früchte: der Bürgermeister lädt ein zu einer Anlaufberatung zur Fortschreibung des Leitbildes, bzw. der lokalen Agenda 21.
16. 06. 2010
Beginn der Vortragsreihe eines Weltenbummlers
Mit regelmäßigen Bildreportagen im Seebadzentrum von seinen zahlreichen Reisen in alle Welt bereichert Herr Dr. Klaus Kühnemann (FWL) ab heute den Veranstaltungsplan des Seebads Lubmin und schafft somit ein weiteres attraktives Angebot für BürgerInnen und Urlaubsgäste.
22. 05. 2010
Lubmin wird zum deutschen Atomklo“
titelt die Ostsee-Zeitung ihren heutigen Leitartikel und begeistert termingenau die Pfingsturlauber des Seebads. Bereits Monate vorher erfolgten seitens der FWL entsprechende Hinweise auf ein drohendes atomares Endlager in Lubmin an den Bürgermeister, konnten durch diesen aber „nicht bestätigt werden“ (Zit.). Immerhin haben die EWN damit erneut bewiesen, dass sie auch weiterhin gewillt sind, den Industriestandort ohne jede Rücksicht auf die Interessen der BürgerInnen und Bürger sowie die touristischen Entwicklungschancen eines Seebades aus zu bauen.
21. 05. 2010
Pfingstbepflanzung
Das Pfingstfest naht, und damit der erste nennenswerte Gästestrom. Im Zeichen allerorts knapper werdenden Haushaltmittel übernimmt die FWL auch die Sommerbepflanzung am Ortseingang und setzt einen farbigen Akzent mit 300 leuchtenden Studentenblumen. Darüber hinaus erfolgt eine dekorative Aufwertung des Dorfzentrums durch die farbenfrohe Bepflanzung von 5 großflächigen Blumenrondells.
 
Getrübt wird das Engagement kurzzeitig durch das Entfernen der vor einigen Jahren vom Seniorenbeirat liebevoll angelegten Rosenrabatte am Seebrückenvorplatz, ohne dass diese Tatsache an sich und evtl. vorhandene Gründe mit den Erschaffern kommuniziert worden wären. Bürgerschaftliches Engagement braucht Anerkennung und nicht das Gefühl von Missachtung.
30. 04. 2010
Kinostart im Seebad Lubmin
Lang anhaltendes Engagement von Katrin Laderick (FWL) hat endlich zum Erfolg geführt: ab sofort gibt es im Seebadzentrum jeden Monat eine Kinoveranstaltung, jeweils am Freitag Nachmittag für Kinder und am Montag Abend für Erwachsene. Im Rahmen von gemeindlicher Netzwerkarbeit übernimmt der Computerclub die technische Verantwortung und Durchführung, während die Volkssolidarität für die Kinderbetreuung sorgt. Auf- und Abbau des Kinosaals erfolgen durch wechselnde Partnerschaften aus dem Lubminer Vereinsleben. An den Abendvorstellungen werden Getränke und Knabbereien vom Theatercatering angeboten.
 
Das jeweilige Programm wird durch Aushang in den Schaukästen und im Lubmin-TV veröffentlicht.
12. 04. 2010
Arbeitsrückstand des Bürgermeisters
In der heutigen Gemeinderatssitzung räumt der Bürgermeister ein, dass es ihm in den vergangenen 10 Monaten noch nicht gelungen ist, sich in die laufenden Amtsgeschäfte ein zu arbeiten, da er die vorliegenden Akten und Unterlagen noch nicht bewältigt hat. Insbesondere zu Inhalten und Stand der Agenda 21, deren laufende Fortschreibung als zentraler Punkt der gemeindlichen Weiterentwicklung per Beschluss des Gemeinderats verbindlichen Charakter hat, konnte er sich bisher noch nicht informieren.
10. 04. 2010
Öffentlicher Frühjahrsputz
Von der FWL im Jahr 2005 ins Leben gerufen wird auch in diesem Jahr von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Nachbarschaften der Frühjahrsputz durchgeführt –ungeachtet der immer noch weihnachtlich dekorierten Tanne am Seebadzentrum und der von Unmengen winterlichen Streusplitts bedeckten Hauptstraßen.
 
Die FWL nimmt sich u. a. der jahreszeitlichen Gestaltung des Ortseingangs an durch die Bepflanzung mit 200 leuchtend bunten Stiefmütterchen.
29. 03. 2010
Weihnachtliche Dekoration des Seebadzentrums zum Osterfest
Im heutigen Sozialausschuss wird der Bürgermeister aufgefordert, endlich die Weihnachtsdekoration in der großen Tanne vor dem Seebadzentrum entfernen zu lassen, um das Seebad den Gästen zu Ostern und zur Saisoneröffnung nicht der Lächerlichkeit preis zu geben. Dieser kommunale Slapstick findet sogar Eingang in die Regionalpresse.
11. 12. 2009
Dong Energy verzichtet auf den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin
Die seit Anfang 2007 von dem dänischen Energiekonzern mit maßgeblicher Unterstützung der Landtagsfraktionen von CDU und SPD betriebenen Pläne zum Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin scheitern am lang anhaltenden und massiven Widerstand der Bevölkerung von Lubmin und der gesamten umliegenden Region. In nicht nachlassender Anstrengung hat sich auch die Freie Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) an diesem Widerstand beteiligt und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass durch die geplanten massiven Eingriffe in Umwelt und Natur die Zukunft Lubmins als Seebad und touristischer Ort ebenso vernichtet wird wie die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.
 
Eindrucksvoll wird an dieser Stelle nachträglich die harte Arbeit von Mitgliedern, Fraktion und Bürgermeister der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) in der vorher gehenden Legislaturperiode honoriert.
August 2009
Erndtebrücker Eisenwerk fasst Fuß in Lubmin
Der weltweit operierende Konzern siedelt sich im Gewerbegebiet an und nimmt mit zunächst 70 Arbeitskräften den Betrieb auf - immerhin halb so viel, wie das Steinkohlekraftwerk verspricht, aber ohne dafür einen einzigen Arbeitsplatz in der Tourismusbranche zu gefährden oder zu vernichten.
21. 06. 2009
Stichwahl des Bürgermeisters
Trotz eines mit allen Mitteln geführten und insbesondere seitens der Presse massiv unterstützen Wahlkampfs des Gegenkandidaten kann der Herausforderer Dr. Klaus Kühnemann sein Wahlergebnis nochmals um 37 Stimmen stärken, muss sich letztendlich aber geschlagen geben mit einem denkbar knappen Rückstand von 56 Stimmen bei 1300 abgegebenen Stimmen.
07.06.09
Ergebnisse der Kommunalwahl und der Bürgermeisterwahl
Obwohl die Freie Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) wiederum als stärkste politische Kraft aus der Wahl hervor geht, kann sie das Ziel, die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung zu erringen, nicht erreichen. Dennoch honorieren diese hohe Zustimmung sowie der Stimmenzuwachs deutlich die große Zufriedenheit der Lubminer Bürgerinnen und Bürger mit der erfolgreichen Arbeit der Fraktion und des Bürgermeisters in der vergangenen Legislaturperiode.
 
Im Überblick sprechen die Wahlergebnisse eine deutliche Sprache:
Gemeindevertretung
 
Bürgermeisterwahl
 
Stimmen
Sitze
zu 2004
FWL
1549
5
+115
CDU
1332
5
-99
SPD
362
1
+207
Linke
160
1
+2
FDP
84
0
-28
 
 
 Kandidat
Stimmen
Dr. Klaus Kühnemann (FWL)
585
Axel Vogt (parteilos für CDU)
446
Frank Tornow (SPD)
140
 
 
Der bisherige Bürgermeister Dr. Klaus Kühnemann verpasst die absolute Mehrheit gegenüber der Gesamtheit der Stimmen beider Konkurrenten um genau 2 Stimmen, was sowohl die überragende Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger bzgl. seiner bisherigen Arbeit dokumentiert, aber auch eine Stichwahl nötig macht.
Juni 2004
bis
Juni 2009
Erfolge in der kommunalpolitischen Arbeit
Zum Ende der Legislaturperiode kann die Freie Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) auf umfangreiche und deutlich sichtbare Erfolge ihrer Arbeit zurück blicken. Auszugsweise sind dies in den Bereichen Ortsbild und Infrastruktur: enorme bauliche und touristische Aufwertung des Seebades durch Fertigstellung des Seebadzentrums unter Erhalt der letzten noch vorhandenen Grünflächen, Fertigstellung von Strandpromenade mit 14 Abgängen und Seebrückenvorplatz, Aufstellen von Holzskulpturen und künstlerisch gestalteten Sitzbänken Lubminer Bürgerinnen und Bürger, Renovierung mehrerer Gehwege und Straßen, neue Straßenbeleuchtungen, Straßen- und Ortsbeschilderungen, Abriss maroder Gebäude samt Flächenbereinigung, Sanierung des Feuerwehrgebäudes usw.;
 
Gestaltung und Förderung des gemeindlichen Lebens: Förderung der Vereinsarbeit in allen der mehr als 30 Lubminer Vereine, Gruppen und Gemeinschaften; Gründung u. a. von Seniorenbeirat, Generationentheater, Heimatverein und Künstlerstammtisch, Entwicklung von Ortswappen, Ortschronik, Leitbild und Agenda 21, Jahresempfang und Neubürgerbegrüßung, gemeinsamer Frühjahrsputz, massive Unterstützung des Elternvereins bei Bau und Erweiterung attraktiver Spielplätze usw.;
 
Förderung des Fremdenverkehrs: zeitgemäße Neuorganisation der Kurverwaltung, Aufbau und Pflege einer Homepage, Veranstaltungskalender, Orientierungstafeln und Ortspläne, Ortsbegrüßungsschild usw.;
 
Sanierung des Gemeindehaushalts: Abzahlung von angehäuften Verbindlichkeiten aus z. T. unüberschaubaren Vertragsgeschäften in Höhe von 2 Mio. Euro, Ordnung in Pacht- und Mietverträge, Übertragung der Kita an einen freien Träger, Aktualisierung der Dienstleistungsverträge usw.
 
Nicht verhindern können wir wegen fehlender Mehrheiten, bzw. gegensätzlicher Aktivitäten im Gemeinderat u. a.:
  • Waldrodung in erheblichem Umfang für Gleis, Wall und Straße zum Gewerbegebiet hin.
  • Austritt aus dem Zweckverband Lubminer Heide, da die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde Lubmin gegenüber den anderen Verbandsgemeinden in einem irrealen Verhältnis zu den jeweiligen Flächenanteilen stehen.
  • Unterbrechung/Blockade der Städtebausanierung Ortskern.
Juli 2005
Beschluss zur Annahme der „Lokalen Agenda 21“ für das Seebad Lubmin
Auf maßgebliches Betreiben der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ werden unter großer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des Seebads Lubmin in mehr als 40 Beratungen das Leitbild, die Leitlinien und der Maßnahmekatalog für eine nachhaltige Entwicklung des Seebads Lubmin entwickelt, der Gemeindevertretung vorgelegt und im Rahmen der Beschlussfassung angenommen. Bestandteil des Beschlusses ist ausdrücklich auch die laufende Fortführung des Agenda-Prozesses auf dieser Arbeitsgrundlage. Viele der in diesem Zusammenhang entstandenen Interessengruppen arbeiten bis heute in eigener Regie weiter und bereichern das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Lubmin.
 
In Anlehnung an die globale Agenda 21 "Ökonomie – Soziales Umfeld – Ökologie" soll sich das Seebad Lubmin dem nach zu einem Ort entwickeln, wo man gut wohnen, gut arbeiten und sich gut erholen kann.
28. 10. 2004
Beschluss zur Erarbeitung einer „Lokalen Agenda 21“ für das Seebad Lubmin
Nur wenige Monate nach der letzten Kommunalwahl weht bereits ein frischer Wind durch Lubmin, lichtet den bisherigen Küstennebel und setzt neue Maßstäbe für eine unabhängige, transparente und zukunftsorientierte Kommunalpolitik unter Einbeziehung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger.
 
Auf maßgebliches Betreiben der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) beschließt der Gemeinderat, für das Seebad Lubmin ein Leitbild als Richtschnur für die Entwicklung der nächsten Jahre zu erarbeiten. Damit sich möglichst viele EinwohnerInnen auch nachhaltig mit dem zu entwickelnden Leitbild identifizieren können, ist die breite Mitwirkung der Bevölkerung zentrales Anliegen bei diesem Vorhaben. In 5 außerparlamentarischen Arbeitskreisen (AK), deren Mitglieder sich rekrutieren aus allen Altersstufen, Berufsfeldern und sozialen Zusammenhängen, werden folgende Themenbereiche bearbeitet:
 
Thema
Inhalte
Moderiert durch FWL-Mitglied
AK 1 – Ortsbild
Ortsgestaltung, Wohnen, Straßen, Verkehr
Klaus Hagelberg
AK 2 – Wirtschaft
Wirtschaft, Tourismus, Gewerbe, Handel, Industrie
Prof. Dr. Hinsching
AK 3 – Soziales
Kinder, Jugend, Frauen, Familien, Senioren, Gesundheit
Dr. Friedel Gentes
AK 4 – Kultur
Kultur, Sport, Kunst, Veranstaltungen, Vereine
Hans-Uwe Fischer
AK 5 – Umwelt
Umwelt, Natur
Hans Kittlaus
 
Unter der Koordination von Herrn Dr. Hans-Ulrich Maronde (FWL) und mit der Unterstützung von Martina Hoffmann und Karola Züge (jeweils Vorsitzende von Bau-, bzw. Sozialausschuss; beide FWL) beginnen alle Beteiligten mit der zukunftsweisenden Arbeit.
13. 06. 2004
Ergebnisse der Kommunalwahl und der Bürgermeisterwahl 2004
Nur drei Monate nach der Gründung der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL) gelingt dieser aus dem Stand heraus sowohl die Ablösung der seit 1990 regierenden CDU als auch die Wahl des neuen Bürgermeisters Dr. Klaus Kühnemann aus ihrer Mitte.
 
Bei einer Wahlbeteiligung von 66,76% kann die Wählergemeinschaft mit 1454 Stimmen die meisten der abgegebenen Stimmen überhaupt auf sich vereinigen und zieht mit 5 Abgeordneten als Fraktion in das neue Gemeindeparlament ein.
10. 03. 2004
Gründung der Freien Wählergemeinschaft „Frischer Wind für Lubmin“ (FWL)
Aus Unzufriedenheit mit der mangelnden Transparenz und fehlenden Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gründen 8 Einwohner des Seebads Lubmin eine Wählergemeinschaft mit dem Ziel einer Beteiligung an der diesjährigen Kommunalwahl.
Schwerpunkte des Wahlprogramms sind u. a.:
  • Eine bürgernahe Kommunalpolitik, die für jeden Lubminer mehr Transparenz, Ehrlichkeit und Mut zur öffentlichen Diskussion bringt.
  • Eine Vereinbarkeit von Gemeindeentwicklung und Industrieansiedlung auf dem ehemaligen Gelände des KKW.
  • Keine bundesweite Atommülldeponie in Lubmin.
  • Weiterer Ausbau der Infrastruktur des Seebads.
  • Ausbau des Tourismus als wesentliches Standbein für die wirtschaftliche Entwicklung des Seebads Lubmin.
Entscheidend und zwingende Voraussetzung für die KandidatInnen der Wählergemeinschaft zur Aufstellung für die Kommunalwahl ist die völlige Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Interessenverbänden. Nicht persönlicher oder wirtschaftlicher Vorteil soll deren Richtschnur in der kommunalpolitischen Arbeit sein, sondern ausschließlich ihre Vision für einen Ort, in dem man gut wohnen, gut arbeiten und sich auch gut erholen kann.
 
Die ausgewiesenen beruflichen Fachkenntnisse aus vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft bilden das Fundament einer effektiven und zukunftsorientierten Sacharbeit in der Fraktion und in den Ausschüssen.